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UPDATE - 14. Juni 2014

Die Erbschafts- und Schenkungssteuerinitiative wurde abgelehnt.

Die Ablehnung der nationalen Erbschafts- und Schenkungssteuer ist ein Erfolg für den Bundesrat. Dies bedeutet, dass die Besteuerungskompetenz in Schenkungs- und Erbschaftssachen weiterhin den Kantonen obliegt, was im Einklang mit dem bestehen föderalistischen Prinzip ist. Die jetzigen kantonalen Erbschafts- und Schenkungssteuergesetze gelten somit unverändert weiter. Diese sind in der Regel progressiv ausgestaltet und hängen vom Verwandtschaftsgrad zwischen dem Erblasser/Schenker und dem Begünstigten ab. In allen Kantonen sind Ehegatten von der Erbschafts- und Schenkungssteuer ausgenommen; die meisten Kantone befreien auch direkte Nachkommen.

Abgelehnt wurde eigentlich nicht nur eine Steuererhöhung für direkte Nachkommen (von 0% auf 20%), sondern auch eine Steuerbegünstigung für fast alle übrigen Erben (von bisher rund 30% - 50% auf neu 20%). Das Stimmvolk schien nicht einzusehen, weshalb entfernt oder nicht verwandte Erben zulasten der Kinder hätten begünstigt werden sollen. Dieser Ausgang der Abstimmung ist auch für den Fortbestand von Schweizer KMUs und deren Arbeitsplätze von grosser Wichtigkeit, so warnte die Economiesuisse wiederholt vor den negativen Auswirkungen bei einer Annahme der Initiative.

 

 

Übersicht

Am 14. Juni 2015 wird das Schweizervolk über die Volksinitiative 'Millionen-Erbschaften besteuern für unsere AHV' (Erbschaftssteuerreform) abstimmen können. National- und Ständerat lehnen diese nationale Erbschaftssteuer ab.

Sollte die Initiative angenommen werden, hätte dies weitreichende Auswirkungen auf die Nachfolgeplanung von vermögenden Familien und Familienunternehmen in der Schweiz.

Ziel dieser Seite ist es, die Erbschafts- und Schenkungssteuerinitiative zu erklären und möglichen Handlungsspielraum betroffener Familien und Unternehmer aufzuzeigen.

Wir hoffen die Informationen auf dieser Seite sind für Sie hilfreich und wir würden uns über eine Rückmeldung von Ihnen freuen.